Attraktiver geht es gar nicht: Uta und Leipzig

Und auch Jena, Merseburg, Lauchstädt, Halle haben höchst Sehenswertes zu bieten
Reieseleitung: Hanskarl von Neubeck

„Mein Leipzig lob ich mir!“ So heißt es in Goethes „Faust“. Dieses Lob für Leipzig ist absolut berechtigt, auch wenn der Satz von einem Studenten gesprochen wird, der in Auerbachs Keller sitzt und schon kräftig gebechert hat. Die Leipziger fühlen sich, wie eine Studie ergeben hat, in ihrer Stadt so pudelwohl wie die Bürger keiner anderen Metropole. Besonders faszinierend sind die renovierten Straßenzüge mit reich dekorierten Fassaden vom Ende des 19. Jahrhunderts.

Sie wohnen
im 4* Balance Hotel in Leipzig, zentral und dennoch ruhig gelegen mit großzügig geschnittenen Zimmern.

01 Attraktives Jena
Erste Station bei der Anreise ist Jena, das dem Besucher eine attraktive Mischung von Alt und Neu bietet. Mittendrin steht das alte Hauptgebäude der Universität, vor 110 Jahren vom prominenten Baumeister Theodor Fischer entworfen, der auch die Ulmer Pauluskirche gestaltet hat. Wir werden die Aula der Uni betreten, denn dort hängt ein großes Gemälde, das im 1. Weltkrieg hinter Brettern versteckt wurde, weil der Schweizer Maler Ferdinand Hodler allgemeine Empörung erregt hatte. An interessanten Begebenheiten wie dieser fehlt es in Jena nicht. In einer Kirche ist dort die große Bronzeplatte aus dem 16. Jahrhundert zu finden, die eigentlich für Luthers Grablege in der Wittenberger Schlosskirche bestimmt war, aber bei der Lieferung wegen konfessioneller Streitigkeiten über Jena nicht hinauskam. Hinter Jena folgt die Straße dem Flusslauf der Saale, so dass nach wenigen Kilometern die Dornburger Schlösser auftauchen. Abendessen in unserem Leipziger Hotel.

02 Stadtrundgang - Völkerschlachtdenkmal
Am Vormittag unternehmen wir einen Spaziergang durch die Innenstadt. Der Leipziger Augustusplatz gehört im deutschen Kulturleben zu den prominentesten Adressen. Dort stehen das Gewandhaus, die Oper, das neue Universitätsgebäude und ein imposantes Hochhaus, das aussieht wie ein aufgeschlagenes Buch. Wir werden durch die Mädler-Passage gehen, die Nikolaikirche (den Ausgangspunkt der friedlichen Revolution 1989) und die Thomaskirche (die Wirkungsstätte des Johann Sebastian Bach) besuchen und auch das neue Denkmal für Richard Wagner anschauen. Der Komponist war geborener Leipziger, Jahrgang 1813. Sie müssen keine langen Fußmärsche fürchten, in Leipzig liegt alles kompakt beieinander. Nach der Mittagspause in Auerbachs Keller wird das gewaltige Völkerschlachtdenkmal am östlichen Stadtrand angesteuert. Dieses Monument, das an Napoleons Niederlage im Jahr 1813 erinnert, ist wahrlich nicht schön, aber man muss es gesehen haben. Speziell im Innern fühlt sich der Besucher ganz klein, dort steht man zu Füßen gigantischer Steinfiguren. Nach dem Abendessen lädt der Reiseleiter zu einem Bummel durch Leipzigs knuffiges Zentrum ein.

03 Dom - Theater - Himmelsscheibe
Heute fahren wir nach Merseburg, Bad Lauchstädt und schließlich nach Halle (nur 30 Kilometer von Leipzig entfernt). Merseburg hat einen 1000 Jahre alten Dom mit einzigartiger Atmosphäre. Besonderheiten sind eine frühromanische Krypta, ein Königsgrab aus dem 11. Jahrhundert im Chor, ein schöner Kreuzgang und die Merseburger Zaubersprüche, eine Handschrift in althochdeutscher Sprache aus dem 10. Jahrhundert. Im benachbarten Bad Lauchstädt werden wir ein Theater sehen, das für Goethe und die deutsche Klassik eine wichtige Rolle spielte und noch heute eine Bühnentechnik aus jener Zeit besitzt. Sie können unter der Bühne die dicken Seilzüge in Funktion erleben und aus nächster Nähe verfolgen, welcher Kulissenzauber schon vor 200 Jahren möglich war. Im turmreichen Halle folgt auf die Mittagspause ein kurzweiliger Stadtrundgang. Im Museum für Vorgeschichte betrachten wir danach die „Himmelsscheibe von Nebra“, nicht irgendeine Kopie, sondern das 4000 Jahre alte Original, das Sondengänger vor 15 Jahren in einem Waldstück ausgebuddelt haben. Das ist vielleicht der spektakulärste Zufallsfund, den es je gegeben hat.

04 Die Naumburger Stifterfiguren
Auf der Heimfahrt wartet auf uns die Begegnung mit einer berühmten Frau, die fast 800 Jahre alt ist, ohne dass ihre Schönheit gelitten hat, denn die ist glücklicherweise in Stein gemeißelt. Uta von Naumburg ist die berühmteste unter den Stifterfiguren des Naumburger Doms, die alle nicht statuarisch herumstehen, sondern sehr dynamisch wirken - wie Akteure in spannenden kleinen Dramen. Vom Schriftsteller Umberto Eco stammt der schöne Satz: „Wenn Sie mich fragen, mit welcher Frau aus der Geschichte der Kunst ich gerne essen gehen und einen Abend verbringen würde, wäre da zuerst Uta von Naumburg.“

Leistungen / Kinderermäßigungen
Unsere Leistungen
· Fahrt im modernen Fernreisebus
· Reiseleitung Hanskarl von Neubeck
· 3 x Übernachtung mit Halbpension im 4* Balance Hotel in Leipzig
· Alle Ausflüge wie beschrieben
· Eintritt Merseburger und Naumburger Dom

Sonstige Eintritte extra
Termine
19.09.2018 - 22.09.2018
Stornostaffel C
Preis pro Person im DZ 429 €
Preis pro Person im EZ 499 €

   
Buchungshotline
0800-123 2008

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