Eine Harzreise: Klasse-Natur, Klasse-Kultur

Brocken, Wernigerode, Quedlinburg, Halberstadt und der Kyffhäuser
Reiseleitung: Hanskarl von Neubeck

Im Harz sind Natur und Kultur ganz dicht miteinander verwoben. Auf Schritt und Tritt begegnet man den Spuren großer Geister wie Goethe oder Heinrich Heine. Und einmal im Jahr, in der Walpurgisnacht, kommen sogar die Hexen auf ihren Besenstielen zum Tanz angeflogen. Wir machen es konventioneller: Wir fahren per Bus in den Harz und per Schmalspurbahn auf den Brocken. Unsere Harz-Reise ist auch für Gäste geeignet, die nicht mehr so gut zu Fuß sind. In den Harz-Städtchen liegt alles kompakt beieinander, und oben auf der Kuppe des Brocken können Sie, wenn Sie wollen, auch problemlos auf den 1,5 Kilometer langen Rundweg verzichten.

Sie wohnen
im beliebten 4* Schlosshotel in Blankenburg/ Harz (siehe kleines Foto rechts unten).Genießen Sie den historischen Charme dieses Hotels mit seinen geräumigen Zimmern und opulenten Fluren.

01 Anreise - Kyffhäuser
Sagenhaftes wird bereits am Anreisetag geboten. Erster Höhepunkt ist der Kyffhäuser. In diesem Berg träumt, wie das gewaltige Denkmal anschaulich vor Augen führt, der schlafende Kaiser Barbarossa seit 800 Jahren von besseren Zeiten. Die Anlage ist, man kann es nicht anders sagen, eine Wucht. Dann geht es weiter durch das Fachwerkstädtchen Stolberg nach Blankenburg/ Harz ins Hotel. Abendessen.

02 Brocken - Wernigerode
Nur 20 Kilometer vom Hotel entfernt steht die Harzer Schmalspurbahn unter Dampf. Sie bringt uns gemütlich in anderthalb Stunden von Wernigerode (230 m über dem Meer) auf den 1140 m hohen Brocken, dessen Kuppe über der Baumgrenze liegt. Bei gutem Wetter ist ein wunderschöner Rundblick garantiert. Die langjährige Wetterstatistik belegt, dass der Mai auf dem Brocken der sonnigste Monat ist. Zu den Prominenten, die auf den Brocken gewandert sind, zählt der Dichter Heinrich Heine. Zu seiner Zeit waren Studenten aus Göttingen Stammgäste auf der Brocken-Kuppe. Sie pflegten in der Wirtsstube des Brockenhauses kräftig zu bechern, um anschließend die fabelhafte Aussicht besonders intensiv zu genießen. Wie das? Die beschwipsten Studenten sahen, so lästert Heinrich Heine in seiner „Harzreise“, ja alles doppelt. Zu Zeiten der DDR ging es weniger lustig zu, der Brocken war Sperrgebiet und mit Abhöranlagen Richtung Westen bestückt. Auf einem breiten und weitgehend ebenen Weg umrunden wir gemeinsam mit einem Ranger des Nationalparks die Kuppe des Brocken in gemächlichem Tempo. Der Ranger berichtet unterwegs Interessantes aus seinem Alltag, zum Beispiel über die Luchse, die man jetzt im Harz ausgewildert hat. Nach der Talfahrt mit der Schmalspurbahn unternehmen wir einen Bummel durch Wernigerode mit reizvollen Bauwerken, wohin man schaut. Von oben grüßt das Schloss herunter, und unten am Marktplatz gewinnt ein zierliches Haus mit Schieferdach und spitzen Türmchen den Schönheitspreis. Das ist das Rathaus, das allerschönste im ganzen Land.

03 Quedlinburg - Halberstadt
Heute widmen wir uns zwei Städten am Nordrand des Harzes, die unvergleichliche Schatzkammern sind. Im 10. und 11. Jahrhundert war Quedlinburg die Lieblingspfalz der sächsisch-ottonischen Könige und damit quasi „Hauptstadt“. Ein glänzender Beweis für den einstigen Stellenwert Quedlinburgs ist der Domschatz, der jüngst sogar einen hochkarätigen Kriminalfall auslöste. Am Kriegsende hatte ein amerikanischer Soldat einige Stücke des Schatzes gestohlen und heimlich per Feldpost nach Texas geschickt. Ein deutscher Kunsthistoriker riskierte später Kopf und Kragen und sorgte dafür, dass dieser Kunstraub vor 20 Jahren ein Happy-End fand. Berühmt ist Quedlinburg, das zum Weltkulturerbe zählt, auch für seinen grandiosen Bestand an Fachwerkhäusern. Von Quedlinburg fahren wir nach Halberstadt, dessen Dom mit seinen Kunstwerken ebenfalls eine Augenweide darstellt. Halberstadt ist ein Dauerthema in den Medien, denn dort ist das langsamste Musikstück der Welt zu hören. Auf einer Orgel wird ein Musikstück exakt so gespielt, wie der Komponist John Cage es haben wollte: Erst nach 639 Jahren wird die Aufführung zu Ende sein. Wir werden ein paar Minuten dieser 639 Jahre miterleben. Die extrem langsame Orgelmusik in einem verlassenen Kirchenraum beeindruckt jeden Besucher.

04 Stiftskirche und Hexentanzplatz
Abschied vom Harz, aber nicht auf dem schnellsten Weg. Über Gernrode (Stiftskirche mit dem ältesten Heiligen Grab nördlich der Alpen) fahren wir zum Hexentanzplatz Thale hinauf, um dort sagenhafte Ausblicke zu genießen. Dann geht es weiter Richtung Heimat.

Leistungen / Kinderermäßigungen

Unsere Leistungen
· Fahrt im modernen Fernreisebus
· Reiseleitung Hanskarl von Neubeck
· 3 x Übernachtung mit Halbpension im 4* Schlosshotel Blankenburg
· Fahrt mit der Schmalspurbahn auf den Brocken
· Eintritt Stiftskirche Gernrode
· Alle Ausflüge wie beschrieben
· Kurtaxe

Sonstige Eintritte extra

Termine
27.05.2018 - 30.05.2018
Stornostaffel C
Preis pro Person im DZ 489 €
Preis pro Person im EZ 539 €

   
Buchungshotline
0800-123 2008

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