Kulturschätze, Parks und amüsante Skandälchen

Thüringens Städte beeindrucken nicht nur die Klassikfreunde: Weimar, Erfurt, Gotha
Reiseleitung: Hanskarl von Neubeck

Thüringen ist die Schatzkammer der deutschen Klassik. Aber auch all jene, die nicht mehrmals pro Woche Goethe oder Schiller zitieren, kommen dort voll auf ihre Kosten. Reizvolle Städte wie Jena, Weimar, Erfurt, Gotha, Eisenach liegen ganz dicht nebeneinander. Nirgendwo geht es hektisch zu, was den Stadtbummel zu einem Vergnügen macht. Auf Schritt und Tritt begegnet man dabei prominenten Namen und amüsanten Geschichten.

Sie wohnen
im 4* Hotel Leonardo an Weimars Belvederer Allee. Dort haben Sie den wunderschönen Park an der Ilm direkt vor der Hoteltür und das Römische Haus in Sichtweite. Dank dieser Lage können Sie abends, um den Tag ausklingen zu lassen, problemlos zu Fuß ins Stadtzentrum von Weimar.
01 Saalfelder Feengrotten
Anreise durch den schönen Thüringer Wald über Sonneberg und die Glasbläserstadt Lauscha. Zum Mittagessen sind wir in Saalfeld, der kleinen Stadt mit der großen Sehenswürdigkeit unter Tage. Die Saalfelder Feengrotten verzaubern mit märchenhaften Eindrücken: Auf den Wasserflächen kleiner Seen sind Spiegelbilder zu sehen, die als Bühnenbilder für romantische Opern wunderbar geeignet wären. Und keine Sorge, der Weg durch die Feengrotten ist angenehm und gar nicht beschwerlich! Anschließend Weiterfahrt nach Weimar zum Abendessen im Hotel.

02 Weimar
Den zweiten Tag widmen wir Weimar, der Hauptstadt der deutschen Klassik. Wir werden bei unserem Stadtrundgang Plätze aufsuchen,  die eine besondere Atmosphäre haben: das Schlösschen Belvedere, den Jakobsfriedhof (wo Goethes Frau begraben liegt und wo lange nach Schillers Schädel gefahndet wurde), ein verstecktes zauberhaftes Blumengärtchen, den Cranachaltar in der Herderkirche und das Haus, das Herzog Carl August seiner Geliebten schenkte. Mittagessen in einem Lokal mit Thüringer Atmosphäre (sollten Sie keinen großen Hunger haben, können Sie selbstverständlich auch nur eine Rostbratwurst auf dem Marktplatz verzehren). Anschließend werfen wir einen Blick ins Bauhaus-Gebäude, ehe wir zur berühmten Fürstengruft weitergehen, einem Bauwerk, das nicht zuletzt dank der Großherzogin (und Zarentochter) Maria Pawlowna ganz ungewöhnlich ist. Anschließend haben Sie die Wahl: Wir bieten einen kleinen Abstecher mit dem Bus in den Park Tiefurt und nach Oßmannstedt an, wo Christoph Martin Wieland aus Biberach ein Landgut hatte (dort liegt er auch begraben). Sie können aber auch in der Stadt bleiben und beispielsweise das Goethehaus am Frauenplan oder Goethes Gartenhaus oder die Anna-Amalia-Bibliothek besichtigen.

03 Erfurt - Gotha
Erstes Ziel nach dem Frühstück ist Erfurt, die thüringische Landeshauptstadt, die man mit Fug und Recht zu den schönsten deutschen Städten zählen kann. Wir erleben dort Gassen, die direkt ins Mittelalter zu führen scheinen. Und trotzdem ist Erfurt eine lebendige Stadt. Der Mörtel bröckelt fast nirgends mehr, die meisten Gebäude sind perfekt renoviert. Sie werden Ihre Freude haben am Domhügel mit dem Dom, der Severikirche und der großen Treppe dazwischen. Sie werden über die beidseitig von Häusern flankierte Krämerbrücke bummeln und dem alten Augustinerkloster, wo zu Beginn des 16. Jahrhunderts ein Mönch namens Martin Luther seine Zelle hatte, einen Besuch abstatten. Nach  der Mittagspause fahren wir ein paar Kilometer weiter in die alte Residenzstadt Gotha. „Gotha adelt“, so heißt der aktuelle Werbespruch. Auch die Stadt selbst sollte sich „von“ schreiben, so nobel wirken das Schloss Friedenstein (demonstrativ als Friedenszeichen mitten im Dreißigjährigen Krieg erbaut), das Rathaus und das Cranach-Haus. Rückfahrt nach Weimar zum Abendessen im Hotel.

04 Beim jungen Johann Sebastian
Die erste Etappe am Rückreisetag beansprucht nur wenige Kilometer. Dann ist Schloss Molsdorf schon erreicht wo Reichsgraf Gotter vor 250 Jahren die Freuden des Lebens so intensiv genoss, dass er schließlich Pleite ging. Die Mittagspause verbringen wir in Arnstadt. Dort steht die stimmungsvolle Bachkirche. Unter deren hölzernem Tonnengewölbe saß Johann Sebstian Bach von 1703 bis 1707 an der prächtigen Orgel. Und weil der JSB kein braver, voll angepasster junger Mann war, kam es damals zu einigen Skandälchen, die man noch heute mit Vergnügen hört. Anschließend geht es durch den Thüringer Wald wieder Richtung Heimat.

Leistungen / Kinderermäßigungen
Unsere Leistungen
· Fahrt im modernen Fernreisebus
· Reiseleitung Hanskarl von Neubeck
· 3 x Übernachtung mit Halbpension im 4* Hotel Leonardo in Weimar
· Alle Ausflüge wie beschrieben
· Eintritt Saalfelder Feengrotten
· Kurtaxe

Sonstige Eintritte extra
Termine
09.09.2018 - 12.09.2018
Stornostaffel C
Preis pro Person in DZ 459 €
Preis pro Person in EZ 519 €

   
Buchungshotline
0800-123 2008

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